Sri Lanka Die Perle des indischen Ozeans Motorradtour2020-07-21T10:56:49+02:00
Sri Lanka motorradtour karte

Sri Lanka – Die Perle des indischen Ozeans Motorradtour

“Perle des indischen Ozeans” , “Serendip – die bezaubernde” “Ceylon- die Insel der Gewürze” sind alles treffende Namen für diese paradiesische Insel in Indischen Ozean die mit ihrer unglaublichen tropischen Natur-Kulissen alle Gäste in den Bann zieht . Sri Lanka – “Die ehrwürdige Schöne” ist der offizielle und treffende Name seit 1972. Diese traumhafte geführte Sri Lanka Motorradreise verbindet Motorrad-Abenteuer mit Kultur und einem tropischen Strandurlaub und bietet vielfältige Einblicke auf das malerische Inselparadies.

Die tropische Flora und Fauna, die buddhistische Umgebung und die freundlichen Menschen gepaart mit schönen kurvenreichen Straßen und endlosen Sandstränden ergibt eine unglaubliche Kulisse für Motorrad-Erkundungen. Die köstliche einheimische Küche macht das Vergnügen noch schöner. In Kandy und Ella erleben wir das schöne Hochland mit schönen Motorradstrecken durch Hügel und Tee-Landschaften. In Nilaveli und Mirissa entspannen wir an wunderschönen Stränden, einmal an der Ost- und einmal an der West-Küste der Insel. Ein Besuch bei den Elefanten im Nationalpark Uda Walawe darf natürlich auch nicht fehlen. Wir beginnen unsere Geführte Sri Lanka Motorradtour in der sympathischen Hafenstadt Negombo, die zirka 15 min vom Flughafen entfernt liegt. Als Markenzeichen von Negombo gelten die Auslegerboote mit ihren braunen Segeln, Oruwa genannt. Vor allem wenn sie nach dem Fischfang durch die Lagune von Negombo fahren und auf die Fischerinsel Duda zurückkehren, geben sie ein malerisches Bild ab. Mit ihren Auslegerngelten sie als Vorläufer des modernen Katamarans.

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Das Stadtbild ist geprägt von Kirchen und Heiligen Schreinen, daher vielleicht auch der Beinamen für Negombo :”Rome of Sri Lanka”. Unsere Reise führt zuerst entlang der beschaulichen Küstenstrecke geprägt von Salinen und Kokospalmhainen, vorbei an kleine Fischer Dörfer, wir meiden die Großen Straßen soweit es geht und fahren auf die halbinsel Kalpitiya. Wie eine Krebsschere ragt Kalpitiya gut 30 Kilometer ins Meer hinein und trennt den Indischen Ozean von der Putalam Lagune. Hier entwickelt sich in den letzten Jahren eine Lebendige Szene für Kitesurfer. Zwischen November und April ist Kalpitiya Sri Lanka’s bester Ort für Delphin Beobachtungen. Ostpazifische Delphine kreuzen hier die Lagune in Gruppen bis zu Hundert Exemplaren, jedoch muss man für den Ausflug etwas stärkeren Wellengang ertragen können.

Von der Lagune Kalpitiya geht es ins üppig Grüne Binnenland. Für die Größe der Insel gibt es eine ungemeine Pflanzenvielfalt die einem an jeder Ecke bezaubert. Von den über 2900 Blütenpflanzen die es auf der Insel gibt, begegnen wir sicher einigen hunderten auf der Strecke aber vor allem die Nationalblume die Blaue Wasserlilie und die Lotus Blume wird ein stetiger Begleiter. Das Landesinnere beherbergt diverse Kultur schätzte und wir steuern auf den eher unbekannten Buddha von Aukana zu. Mit Abstand das beste Beispiel Sri Lankischer Steinmetzkunst ist die stehende 13 MeterHohe Buddha-Statue. Der Tag ist noch lange nicht zu Ende, wir fahren weiter an malerischen Strassen nach zur Höhlenklosteranlage von Dambulla, eine der größten dieser Art in Süd-und Südostasien. Sie bietet auf über 2000 Quadratmeter Fläche ein faszinierendes Spektrum buddhistischer Malkunst. Der nächste Tag beginnt mit einem kulturellen Highlight das auf keiner Sri Lanka Motorradtour fehlen darf. Wir erkunden den Felsenberg von Sigiriya. Die Ruinen der alten Hauptstadt Sigiriya (seit 1982 Weltkulturerbe) liegen am Fuß eines 185 Meter Hohen, oben abgeflachten Felsblocks.

Nach so vielen Kultureindrücken ist es eindeutig wieder Zeit um mit den Motorrädern an die Ost-Küste zu fahren. Azurblaue Küstenstreifen und weite Strände, einer der weltgrößten Naturhäfen und eine Touristische noch eher unentdeckte Region machen Nilaveli zu einem highlight. Die Strecke führt uns anfänglich auf geteerter Straße an üppig grünen dichtbewaldeten Jungel vorbei und allmählich kommt eine eher trockene struppig bewachsene Landschaft hervor. Die Ostküste ist durch den jahrzehntelangen Krieg stark betroffen gewesen und erst in den Letzten Jahrzehnt beginnt sich die Wirtschaft hier zu erholen. Der Strand Nilaveli ( Blauer sand) versprüht gerade Morgens und Abends eine zauberhafte Stimmung wenn die Fischer gemeinsam ihre schleppletzte einholen.

Trincomalee die Stadt in der Nähe von Nilaveli war aufgrund des Naturhäfens und der strategischen Lage historisch ein Zankapfel der Machtinteressen, vor allem für die Kolonialmächte. Heute besticht sie durch einen schönen exotischen Markt, eine Portugisische Festungsanlage und ein Hindu Pilger Temple. Unsere nächste Etappe führt wieder in das Landesinnere nach Polonaruwwa. Die Königsstadt Polonaruwa, Nachfolgerin des zerstörten Anuradhapura, war wie andere Königsstädte jahrhundertelang vom Urwald überwuchert, ehe sie im 19. Jahrhundert von einem britischen Offizier wiederentdeckt wurde. Inmitten einer verschwenderischen Parklandschaft entstand ein prachtvolles Machtzentrum. Monumentale monolithische Buddha-Statuen, steinerne Löwen, Zwerge und Elephanten, Tänzer- und Musikantenskulpturen, kunstvolle Reliefarbeiten und Reste von Wandmalereien beeindrucken noch heute.

Von Polonaruwwa geht es ins Hochland nach Kandy, idyllisch in 500 m Höhe zwischen bewaldeten Hügeln an einem See gelegen. Eines der herausragendsten Heiligtümer des Landes ist der Dalada Maligawa oder „ Tempel der Zahnreliquie“, an der Nordostseite des Kandy Sees. Ein Besuch in der Abendlichen Stimmung wird uns ewig in Errinerung bleiben. Auf kleinen und teils schlechten, aber wunderschönen und verkehrsarmen Straßen, teils auf Pisten durch Teeplantagen geht es in die Knuckles Gebirge. Nordöstlich von Kandy erhebt sich die Oft in Wolken gehüllte Knuckles Range mit dem 1863 mt hohen Tunhisgala als höchste Erhebung. Die Form des Bergmassivs erinnerte die Briten an die Fingerknöchel einer geballten Faust. Hier befinden sich noch unberührte Nebelwälder und eine seltene Fauna die 2010 zu Unesco Welterbe erklärt wurden.

Die nächsten Tage verbringen wir im Hochland und besuchen kleine ehemalige Kolonial orte wie Ella, Nuwara Eliya und Haputale. Wir lernen hier viel über ein Getränk das uns all zu bekannt ist: der Tee. Doch die wenigsten wissen wie dieser eigentlich zustandekommen. Ringsherum fahren wir durch schier endlose Teeplantagen, die ihren grünen und strauchigen Teppich über die hügelige Landschaft ausbreiten. In einer Tee Fabrik lernen wir auch das wesentliche über Teeanbau und Zubereitung.

Von Nuwara Eliya geht es wieder hinunter die Ebene zum Udawalawa Nationalpark. Die Popularität großen Nationalparks liegt in der großen Zahl wilder Elefanten und der sehr hohen Wahrscheinlichkeit diese beim Massenbad am Stausee zu sehen. Schließlich sollen hier bis zu 600 Dickhäuter umherstreifen. Die Parklandschaft ist von einer Mischung aus aufgegebenen Teakholz Plantagen, Dschungel und Feuchtgebieten mit hohen Grasswuchs gekennzeichnet. Wir lassen die Sri Lanka Motorradreise in Mirissa ausklingen. Schon der melodische Name lässt erahnen dass hier einer der schönsten Buchten Sri Lanka’s liegt. Es ist ein lebendiger Ort mit schönen und dem europäischen Gaumen angepassten Strandkneipen. Ein willkommener Trubel am Ende der Reise.

Wer immer schon einmal ein Inselparadis kennenlernen wollte das hervorragendes Essen, freundliche Menschen, unberührte Natur und jede Menge Erholung am Strand bietet wird in Sri Lanka fündig werden. Besonderen Wert legen wir auf authentische Begegnungen, schöne erholsame Hotels und Resort und eine Kultur sensible Führung um ihnen Land, Leute und ihre Geschichte näher zu bringen. Natürlich sind alle touristischen Highlights wie Sigiriya, Kandy und Galle dabei, darüber hinaus sind auch weniger bekannte aber sehr sehenswerte Juwelen wie Dambulla, das Knuckles-Gebirge, die noch unerforschte Ost-Küste sowie Besuche in Tee- und Gewürz-Plantagen mit dabei.

Geführte Motorradreisen in Sri Lanka – Höhepunkte

  • Negombo Fischmarkt
  • Delphine Watching in Kalpitiya
  • Die Höhlen Tempel von Dambulla
  • Der Ruinen Komplex in Sigiriya
  • Die Hafenstadt Trincomalee
  • Türkises Meer und Leere Strände bei Nilaveli
  • Die Budhistische Tempelanlagen von Polonaruwa
  • Kennenlernen der lokalen Küche mit Jaga Foods. Ein Kulinarisches Highlight der Sonderklasse. Wir lernen über das zubereiten sri lankischer speisen und können viele authentische Gerichte ausprobieren.
  • Riverstone Straße mit einem Pass auf 1.800 Meter
  • Lebendiges Treiben im Zahn-Tempel von Kandy
  • Die Knuckles Gebirge mit ihrer Eigenwillen Flora und Fauna
  • Besuch einer kleinen Gewürzplantage
  • Das Hochland um Ella mit Horton Plains und Worlds End
  • Kolonialer Flair in Nuwara Eliya
  • Der Besuch einer Tee-Plantage in Haputale
  • Wunderschöner Ausblick über die Tee Landschaft auf Lipton’s Seat (1500mtr)
  • Elefantensafari im Udawalwe National Park
  • Abendlicher Spaziergang im UNESCO World Heritage Galle Fort
2021
13.02.2021 – 27.02.2021
19.12.2021 – 02.01.2022

Enfield Bullet 350: 3.380€
Beifahrer: 2.980€
EZ Zuschlag: +490€

15 Tage / 14 Nächte / 12 Fahrtage

Übernachtungen in Hotels der Mittelklasse und in Gästehäusern.

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Sri Lanka Perle des indischen Ozeans Motorradtouren – Mediathek

Die Bilder sind vor mehreren Jahren entstanden. Auf unserer neuen geführte Sri Lanka Motorradtour fahren wir mit Enfield Bullets!
Danke an Julian Urban und Rainer Schmidt für eine Vielzahl an Fotos!

Sri Lanka Motorradtour – Die Tourbeschreibung – Tag für Tag

Tag 1: Anreisetag nach Negombo

Ankunft mit dem Flugzeug. Transfer zum Hotel Ice Bear Negombo, Rest des Tages Entspannen am Strand und im Hotelgarten. Die mannigfaltige Geschichte von Negombo spiegelt sich im Ortsbild wieder. Wir finden heute noch Grachten ( Wasser Kanäle) die einen Niederländischen Flair ausströmen, Portugiesische und Englische Sakral Bauten. Bei vorhandener Zeit und Laune besuchen wir früh Morgens den beeindruckenden Fischmarkt, unter anderem einer der größten märkte für Thun Fisch auf der Welt. Der Dry Fisch markt bietet auch eine zwar geruchsintensive aber dafür sehr pittoreske Erfahrung.

Tag 2: Negombo – Kalpitiya

Am Morgen beginnen wir mit einer gemütlichen Fahrt mit Royal Enfield Bullets entlang der Küste nach Kalpitiya, Es geht hauptsächlich geradeaus und ihr habt Gelegenheit die Maschinen und den lokalen Fahrstil kennenzulernen. Der Nachmittag dient zum Entspannen an der lauschigen Lagune im Anawasal Resort. Falls jemand Delfine sehen möchte, können von hier aus Ausflüge am Abend/frühen Morgen arrangiert werden.

Tagesetappe: ca. 130 km

Tag 3: Kalpitiya – Aukana – Dambulla

Wir fahren nach Dambulla hauptsächlich durch üppig grüne Landschaften, die mit Seen, Reisfeldern und Hügeln geschmückt sind. Auf halbem Weg besuchen wir ein verstecktes Juwel, die Buddha-Statue in Aukana. In eindringlicher Art bringt diese Statute aus dem 6 Jahrhundert Ruhe und Gelassenheit zum Ausdruck. Trotz ihres gigantischen Ausmaßes ist die Figur erstaunlich filigran gearbeitet: Die Robe zum Beispiel, die der Buddha überworfen hat, kräuselt sich in eine solche Vielzahl von feinen Falten, dass man glauben könnte, sie würde tatsächlich vom Wind aufgewühlt. Das Gesicht zeigt einen perfekten Ausdruck von meditativer, überirdischer Ruhe. Die rechte Hand ist in der „Geste der Segnung“ Ashiva Mudra erhoben.

Am späten Nachmittag besuchen wir die beeindruckenden buddhistischen Höhlen von Dambulla aus dem 2. Jhd.vr. Chrst. Als im Jahre 104 v. Chr. Die zweite große Tamilen-Invasion stattfand, sah sich König Valagama Bahu gezwungen seine Hauptstadt Anuradhapura zu verlassen. Der König floh in die Felshöhlen von Dambulla, knapp 70 km südlich von Anuradhapura. Als er nach 14 Jahren Exil wieder in die Hauptstadt zurückkehrte, hinterließ er einen grandiosen Höhlentempel-Komplex. Der Granitfels von Dambulla ist ca. 170 m hoch, die insgesamt fünf Höhlentempel befinden sich etwa in 110 m Höhe: Die Wand und Deckengemälde zeigen Szenen aus dem Leben Buddhas und der srilankischen Geschichte, darunter die Ankunft von Vijaya, des Urahns der Singhalesen, auf Sri Lanka. Einige Bilder stellen Szenen aus Anuradhapura dar, wie z.B „das Pflanzen des heiligen Bodhi-Baumes“.



Tagesetappe: ca. 180 km

Tag 4: Dambulla -Sigiriya – Nilaveli

Wir besuchen den berühmten Berg von Sigiriya gleich am frühen Morgen um die Sonne und die Massen zu vermeiden. Unglaublich in welch extravagantem Palast König Kassyapa, 500 n. Chr. gelebt haben muss. Auf Wendeltreppen geht es hinauf zu den Fresken der Wolkenmädchen und dem Palast im Himmel. Keine Sorge, wer nicht den Berg hinaufsteigen mag kann gerne im schattigen Garten verweilen. Es geht weiter durch die tropisch fruchtbare Landschaft an die Ost-Küste nach Trincomalee. Wir verbringen zwei Nächte im menschenleeren und Paradiesischen Strand von Nilaveli. Übernachtung in den wunderschönen Nagenahira Beach Villa’s.

Tagesetappe: ca. 120 km

Tag 5: Nilaveli Strandtag: Nie war relaxen schöner

Wir genießen kilometerlangen unberührten Strand. Für die Unruhigen unter uns gibt es einen kleinen Ausflug in die Stadt Trincomalee oder die Option auf Schnorcheln.

Tag 6: Nilaveli – Polonnaruwa

Wunderschöne Etappe nach Polonnaruwa vorbei an Reisfeldern und kleinen Seen voller Lotusblumen und Wasserlinien. In Polonnaruwa besuchen wir die bezaubernde alte buddhistische Stätte von Gal Vihara, die in Stein gemeißelten Buddhas zählen zu den Schönsten auf der Welt. Am Abend haben wir die Möglichkeit, köstliches lokales Essen inmitten von Reisfeldern zu probieren und die Feinheiten der Srilankischen Küche kennenzulernen.

Tagesetappe: ca. 140 km

Tag 7: Polonaruwa – Riverstone – Kandy

Heute ist ein Strecken-Highlight nach dem anderen. Von Polonaruwwa geht es ins Hochland nach Kandy, idyllisch in 500 m Höhe zwischen bewaldeten Hügeln an einem See gelegen. Wir nehmen die malerische Riverstone Road mit endlosen Kurven und spektakulären Abhängen. Übernachtung in der Kulturhauptstadt Kandy. Wir besuchen den heiligsten Schrein des auf Sri Lanka, den Zahntempel. Nach Mythos und Volkskunde wird hier ein Zahn von Lord Buddha verehrt. Im ersten Stock des Tempels, dem Udamale, wird in einem Schrein einer „rechter Backenzahn Buddhas“ aufbewahrt. Er ist in einem länglichen, reich mit Edelsteinen besetzten Behältnis, genannt „Karanduwa“ eingefasst, das wiederum in einem großen Behältnis liegt. Insgesamt sind es sieben solcher Umhüllungen. Die im 16. Jahrhundert gegründete Hauptstadt des Königreichs Kandy konnte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts unabhängig bleiben und sich gegen die Kolonial Eindringlinge wehren. Erst den Briten, die die Holländer in ihrer Herrschaft ablösten, konnten das Königreich Kandy in die Kronkolonie Ceylon eingliedern. Noch immer bezeichnen die Sri Lankesen Kandy als ihre Kultur Hauptstadt.

Tagesetappe: ca. 170 km

Tag 8: Kandy – Knuckles

Wir haben einen gemütlichen Morgen mit einem Spaziergang um den Kandy Lake und einigen Einkaufsmöglichkeiten, falls gewünscht. Dann steigen wir wieder auf unsere Motorräder und fahren in eine abgelegene Ecke der Knuckles-Gebirge. Die Straße, die zu unserem Resort führt, hat schon bessere Tage gesehen, aber es ist definitiv eine Reise wert. Einige spektakuläre Ausblicke erwarten uns. Hier sind wir an einem abgelegenen Teil der Insel in mitten von Kardamom und Gewürz-Plantagen. Am Abend, gibt es für alle abenteuerlustigen noch einen Offroad Ausflug tiefer hinein in die urige Gebirgslandschaft.

Tagesetappe: ca. 60 km

Tag 9: Knuckles – Ella

Ein weiterer schöner und spektakulärer Fahrtag erwartet uns heute. Die Fahrt von Knuckle nach Ella geht vorbei an Teeplantagen, Wasserfällen und kleinen Dörfern bis nach Ella. Südlich von hier ergießt sich der 120 Meter Hohe, eindrucksvolle Ravana-Ella- Wasserfall. Gemäß der Überlieferung soll der Dämon Ravana die gefangene Sita hierher gebracht haben, als er von Rama und dem Affengott Hanuman verfolgt wurde. In dem Becken am Fuße des Wasserfalls soll Sita gebadet haben.. Eine ca. 2 km langen Wanderung führt von Ella zur Ravana Cave, einer Höhle, in der Ravana die entführte Sita gefangen gehalten haben soll. Vier Kilometer weiter erreicht man schließlich den auf 1350 m gelegenen Ravana Ella Rock. Der Legende nach kletterte Hanuman hier hinauf, um nach Sita zu suchen. Im Tea County, vorbei an endlosen Hügeln, die vom kostbaren Teebüschen gesäumt sind werden wir die Nacht in einer wunderschönen Lodge in der kleinen Hill Station Ella, mit ihrer netten Hippie-Traveller-Atmosphäre, verbringen.

Tagesetappe: ca. 130 km

Tag 10: Ella

Am Motorrad freien Tag in Ella unternehmen wir eine kleine Wanderung die ca 4-5 Std in Anspruch nimmt. Ein kompletter landschaftlicher Kulissenwechsel offenbart sich auf einem 2134 Meter über dem Meer gelegenen Bergsattel, dem sagenumwobenen Nebelwald der Horton Plains. Tropische Gebirgspflanzen und bizarre Felsformationen verstärken den mystischen Eindruck. Über die Hochebene wandern wir zum „World’s End“, das einen herrlichen Panoramablick in die 500 Meter tiefer gelegene Ebene bietet.

Tag 11: Ella- Haputale- Nuwara Eliya

Morgendliche fahrt nach Lipto’s seat und anschließend in einer Teefabrik lernen wir mehr über Tee und die Teeherstellung. Wir verbringen die Nacht in Nuwara Eliya (1900 m) mit seinem kolonialem Charm. Nuwara Eliya, meist kurz Nurelia genannt, wurde erst 1826 von einigen britischen Offizieren „entdeckt“, die sich während einer Elefantenjagd dorthin verirrt hatten. Damals war es noch ein winziges verschlafenes Dorf, doch schon bald begann eine rapide Entwicklung und der britische Gouverneur von Ceylon baute sich dort eine Residenz, das heutige „Wattles Inn“. Der Gouverneur erkannte Nurelias Potential als Luftkurort, und 1829 wurde dort auf sein Bestreben hin eine Genesungsstation eröffnet. In der Folge strömten zahlreiche seiner Landsleute nach Nurelia. Die Kolonialbeamten ließen sich englische Landhäuser bauen, die ebenso in Cornwall oder Yorkshire hätten stehen können; 1875 kam eine Pferderennbahn dazu, 1889 ein Golf-Club. Aus Nuwara Eliya („Königliche Stadt des Lichts“) wurde „Little England“. Nurelia liegt in einer Ebene von etwa 6,5 km Länge und 2,5 km Breite und ist rundherum von Bergen umgeben. Der Boden, bestehend aus einer tiefen Schicht schwarzen Mutterbodens über Schichten aus gelbem Lehm und Kies, versetzte jeden Gärtner in Euphorie. An seiner Nordseite erhebt sich der Pidurutagala (Mt.Pedro) der mit 2540 m höchste Berg Sri Lankas. Die in der Umgebung sprudelnden Quellen brachten ein glasklares reines Wasser zutage, das man auch gleich bestens zu nutzen wusste: 1911wurde hier Sri Lankas erste Brauerei gegründet, die Lion Brewery.

Tagesetappe: ca. 120 km

Tag 12: Newark – Hatton – Udawalawe

Wir kehren langsam und nach tausenden Kurven in die Ebene zurück. Ein wahres Biker- Vergnügen auf kleinen privaten Biker-Straßen zu fahren. Wir werden uns für die Nacht in der bezaubernden Umgebung des Udawalawe Nationalparks ausruhen. Hier wechseln wir die Fahrzeuge und fahren mit Jeeps auf eine Elefantensafari.



Tagesetappe: ca. 150 km

Tag 13: Udawalawe – Mirissa

Die letzte Etappe der Reise führt durch die Ebene, jedoch landschaftlich sehr reizvoll. Wir fahren auf guten Straßen in die malerische und lebhafte Strandstadt Mirissa. Wir verabschieden uns von den Bikes.

Tagesetappe: ca. 94 km

Tag 14: Mirissa

Entspannungstag am Strand. Wir statten auch dem Unesco Welterbe Galle einen besuch ab und unternehmen dort einen stimmunsvollen Abendspaziergang. Galle verdankt seinen legendären Ruf als Touristenattraktion in erster Linie seiner gut erhaltenen Altstadt, deren Ursprünge bis ins 16 Jhd. zurückreichen. Auf einer Landzunge liegend und von dicken Mauern umgeben, schützt sie wie eine Festung die weit geschwungene Bucht. Hier trafen sich schon vor tausend Jahren Händler aus Arabien und China um miteinander Handel zu betreiben. Sie ist heute eine gelungene exotische Mischung aus asiatischer Gegenwart und kolonial-europäischer Vergangenheit. Eine beliebte destination auch für die lokalen Eliten des Landes, tummeln sich hier viele Nostalgiker, Kunstler, Aussteiger und Spät Kolonialisten. Abschiedsessen mit Blick auf den Indischen Ozean. Es ist Zeit auf Wiedersehen zu sagen.

Tagesetappe: ca. 60 km

Tag 15: Marissa – Katunayake Airport – Back Home

Die geführte Sri Lanka Motorrad Tour endet in Mirissa. Wenn du deinen Strandurlaub verlängern möchtest, kannst du dies hier im Paradise Beach Club gerne machen. Alternativ bietet sich auch ein gutes Ayurveda Resort an. Wir organisieren den Transfer direkt vom Hotel in Mirissa zum Flughafen (3 Stunden Fahrt max.).

Tagesetappe: ca. 176 km

Herzlichen Dank an Julian Urban und Rainer Schmidt für eine Vielzahl an Fotos!

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Dies sind unsere nächsten verfügbaren Touren:

13.02.2021 – 27.02.2021
19.12.2021 – 02.01.2022

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Motorradtouren Sri Lanka – Fragen & Antworten

Welche Leistungen sind inkludiert?2020-07-01T12:50:04+02:00

Inkludierte Leistungen

  • Transfer von und zum Internationalen Flughafen
  • 14 Übernachtungen
  • Frühstück, Abendessen
  • Kleine snacks zu Mittag , Wasser
  • Motorrad mit Begleitfahrzeug
  • Mechaniker
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • Jeep Safari in Udawalwe Nationalpark
  • Eintritt in den Hortons Plains Nationalpark
  • Alle Eintritte die gemeinsam mit der Gruppe unternommen werden.

Nicht Inkludiert

  • Snorcheln, Delfinwatching und Tauchen
  • Eigene Ausflüge in der Freizeit.

Tourkonzept von RC Hendrik

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